Aktuell

Aktuelles Ausstellungsprogramm 2020

VBK Förder- und Jahresausstellung

Chérry Sanaee, Claudia Marr, Günter Wangerin, Hans Waschkau, HP Berndl, Ingrid Klaus Uschold, Lotte Schwenkhagen, Manfred Schwedler, Manuela Clarin, Marta Fischer, Patricia London Ante Paris, Renée Rauchalles, Thomas Böhmer, Timm Zorn

Vernissage: Donnerstag, 10. September ab 19 Uhr
Ausstellung: 30.Oktober bis 20. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Di-Sa. 13-19 Uhr, So. 11-17 Uhr


Ist 2020 das Jahr, das als Corona-Jahr in die Geschichte eingehen oder im Gedächtnis der Menschen haften bleiben wird? Jesus’ Dornenkrone als Corona-Krone, das Virus als Geißel der Menschheit?  
Welche Aspekte bewegen Mitglieder der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK) in ver.di München in einem scheinbar monothematischen Jahr – nachwachsende und zu fördernde wie erfahrene und ausgewiesene, ob Gewerkschaftsmitglied oder nicht? ​


Das Thema Abstand ist nicht nur in Bezug auf Corona relevant, also auch beim Besuch der Ausstellung im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München – aber beim Austausch zwischen Anfänger*in und Profi, Künstler*innen und Besucher*innen ist Nähe willkommen; eine Nähe, die in diesen Tagen, Wochen und Monaten einen Blick auch hinter die Maske ermöglicht.

Die VBK ist ein Berufsverband in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Fachgruppe Bildende Kunst.

 

Bitte beachten Sie unsere Hygienevorschriften wie Maskenpflicht, Sicherheitsabstand, Besucher*innen-Begrenzung!

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Jubiläum – 70 Jahre Kunstpavillon

 

Ausstellung:
Ab 29. Mail bis Ende 2020

 

Was wäre, wenn bestimmte Organisationsformen Stoffe enthielten, die Freiheit, Demokratie und friedliche Entwicklung erodieren? Könnten womöglich solche Organisationsformen die Zukunft von Gesellschaft unmöglich machen; zum Beispiel angesichts der Klimakrise ein rechtzeitiges Umsteuern blockieren? Hat die Kraft heutiger Start-Ups etwas gemeinsam mit dem Willen zum Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg? Gibt es einen Langen Marsch durch die Kreativwirtschaft? Welche Rolle hat das Haus der Kunst im 21. Jahrhundert für sich gefunden? Seit wann ist München keine Metropole der Gegenwartskunst mehr, jedoch ein Zentrum global agierender Unternehmen?

Von 1948 bis 1950 renovierten Künstler*innen auf eigene Initiative die Kriegsruine im Alten Botanischen Garten, um dort wieder ihre im Faschismus verfolgte Kunst zeigen zu können. Ideell dem 1931 an dieser Stelle abgebrannten Glaspalast verpflichtet, der Mün- chens Ruf als Stadt der Kunst und Kultur einst begründete.

Anlässlich des 70. Jubiläums des Kunstpavillons war ursprünglich eine Ausstellung geplant, welche die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes und die wechselnden Herausforderungen an den mittlerweile ältesten artist-run space Münchens beleuchten und hinterfragen sollte.

 

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie hatten eine Änderung der Konzeption des Jubiläums zur Folge. Statt der Ausstellung im geschlossenen Raum werden nun die Außenwände bespielt. Dabei liegt die Betonung auf der Wahrnehmung der ursprünglichen Architektur. Die Außenwand des Kunstpavillons wird zur graphischen und konzeptionell-gestalteten Wandzeitung. Auf Postern, die in ihrer Zusammenstellung die Wandzeitung bilden, wird die Geschichte des Pavillons aufgearbeitet und zugänglich gemacht.

Die bis Ende des Jahres geplante Plakatierung der Flächen lenkt so mit Fragen, Statements und Bildern den Blick auf die Vergangenheit des Gebäudes um in der jetzigen Gegenwart über die Zukunft nachzudenken.

 

 

 


Möchten Sie zu unseren Veranstaltungen regelmäßig eingeladen werden? Dann senden Sie uns bitte ein kurzes E-Mail an: aktuell@kunstpavillon.org